Nadine's profileDas Nadl und ihr Stempel...PhotosBlogListsMore Tools Help

Das Nadl und ihr Stempelkissen

Ein paar Geheimnisse oder Wahrheiten oder Erkenntnisse über mich und die Welt

Nadine G.

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...

 
 

Ein Rauch verweht,
ein Wasser verrinnt,
eine Zeit vergeht,
eine neue beginnt.

(Joachim Ringelnatz)
 
 

Nichts geschieht grundlos...

 
 
"Aber ich will mit verrückten Leuten nichts zu tun haben," bemerkte Alice.
 
"Oh, dagegen kannst Du nichts tun," sagte die Katze.
"Wir sind alle verrückt hier. Ich bin verrückt. Du bist verrückt."
 
"Woher weißt Du, dass ich verrückt bin?" fragte Alice.
 
"Das kann nicht anders sein," sagte die Katze,
"denn andernfalls wärst Du gar nicht hier hergekommen."
 
(LEWIS CAROLL, Alice im Wunderland)
 
 
 

Seelengeflüstert

 
 
Ich liebe den Kerl, wenn Sie verstehen,
was ich meine, und was von Liebe verstehen.
Dein Arsch, sagt er, wenn er hinfaßt, gehört mir!
Er gehört dir, sage ich, einverstanden.

Seine Hand an meinem Hintern,
wenn Sie verstehen, was ich meine,
tut gut, und wie er redet
und ich ihm antworte

und wie er die Liebe dann,
ein Kind mehr als ein Mann, mir überläßt,
denn Liebe, sagt er, das Wichtigste,
das ist deine Sache.

(Wolf Wondratschek)
 
 

Der ewige Kreis

 
 
Ich weiß nicht, ob ich überhaupt lieben kann.
Ich begehre und kann mich in anderen Menschen suchen,
nach Echo aushorchen, nach einem Spiegel verlangen,
kann Lust suchen, und alles das kann wie Liebe aussehen.

Hermann Hesse
 
 

Gedankensplitter

 

 

Wenn Gefühle anfangen weh zu tun,

wird es Zeit, Abstand zu nehmen.

Zurück bleiben schöne Erinnerungen

und Narben auf der Seele.

 

 

Ich wünsche mir Zeit, für meine Gedanken.

für ein wenig Klarheit, kein inneres Schwanken.

 

Ich wünsche mir Zeit, auch um zu vertrauen

und in Ruhe auf mich selbst zu bauen.

 

Ich wünsche mir Zeit für meine Seele,

damit mich nicht ständig der Selbstzweifel quäle.

 

Ich wünsche mir Zeit, von Herzen zu lieben

und somit mein Leben nicht auf morgen zu schieben.
 

 

Das schönste Herz

 

 

 

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.

 

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal so schön wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, die entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer betrachtet waren an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.

 

Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.

 

„Ja“, sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe geschenkt habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens dafür, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

 

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten einander und gingen weg, Seite an Seite.

 

 

 

Die Geschichte vom Engel und dem Drachen

Jahresrückblick 2008

 

„Der Drache! Ja, das war ein guter Freund geworden. Er ist immer da, fliegt schützend über mir und behütet mich. Er lehrt mich das Fliegen, achtet mich und ist so ein liebevoller Mensch!“

 

Wortloses Verstehen, tiefstes Gefühl und eine ungewöhnliche starke Zuneigung zueinander. Es war tatsächlich so, dass sich der Engel sehr geborgen fühlte. So nahmen sie sich gegenseitig viel Zeit füreinander – fliegend, schlafend, redend, streiften durchs Land und lernten sich immer besser kennen. Der Engel war beeindruckt von den Flugkünsten des Drachen.

 

Er übte fleißig das Fliegen und beobachtete den stolzen Drachen heimlich bei seinen Flugstunden, flog leise unter ihm und wiederholte zaghaft die Kunststücke.

Drachen haben die größeren Flügel und mehr Ausdauer, ein Flügelschlag so kraftvoll und imponierend. Sie fliegen gern hoch in den Wolken.

Engel hingegen pendeln immer zwischen Erde und Himmel. Ihre Flügel sind kleiner und verletzlicher. Deswegen fliegen sie immer etwas tiefer.

 

Eines Tages hinterlies der Drache dem Engel eine kleine Nachricht:

„Du bist etwas Besonderes! Ich liebe Dich!“.

Zaghaft, gut lesbar, aber durch die innige Freundschaft zwischen den Beiden so sehr missverstanden.

 

„Ich liebe Dich!“ las der Engel noch mal laut und dachte sich mit einem zufriedenen Lächeln „Er fliegt so gut, so hoch – mit soviel Erfahrung. Wie gern würde ich doch mit ihm gemeinsam fliegen. Ja, gute Freunde sind tatsächlich Gold wert. Ich will ihn nicht mehr missen!“

 

Der Drache war unsicher. Der Engel flog weiterhin durch die Gegend, lächelnd, strahlend und schien so glücklich – und völlig reaktionslos auf seine Zeilen.

 

Er lies einige Zeit vergehen, suchte jeden Tag vergeblich alles nach einer kleinen Nachricht des Engels ab. Verletzt und ängstlich beschloss er zu handeln.

Er nahm ein größeres Blatt Papier und schrieb mit einem dunklen Stift in großen Buchstaben. Er schrieb und schrieb... strich durch... schrieb weiter... nahm ein neues Blatt.. begann von vorne. Der Engel flog vorbei, sah den Haufen zerknüllter Blätter hinter dem Drachen und fragte neugierig nach dem Grund seiner Verwirrtheit.

Nachdem er einige Male neugierig versuchte eines der zerknüllten Papierbällchen zu ergattern, hielt der Drache ihn fest, sah im in die Augen und sprach leise: „Ich möchte mit Dir fliegen! Alleine! Gemeinsam! Und nun?“. Dann flog er traurig davon.

 

Der Engel blieb perplex zurück. „Mit mir fliegen? Gemeinsam alleine?“ War es doch das, was er sich so lange gewünscht hatte. Sollte dieser Wunsch nun in Erfüllung gehen?

Und doch war er unsicher. Er wusste, dass es nicht möglich war. Der Drache hatte seine weitere Flugroute schon geplant. Es war eine schwierige Etappe - mit vielen anderen Drachen seiner Drachenfamilie - nur für Drachen geeignet, nicht für Engel geschaffen!

 

Der Engel überlegte lange und entschied sich, dem Drachen heimlich zu folgen. Parallel, etwas tiefer und einfacher zu fliegen. Er flog alleine, landete hin und wieder auf der Erde beim Löwen um sich bei diesem Kraft und Rat zu holen. Startete wieder durch und hoffte auf den nächsten Moment, den seine Flugbahn die des Drachen zufällig kreuzte. Er freute sich immer wieder über Treffpunkte und Rastplätze. Gelegentlich schlich sich der Drache auch davon, startete einen Sturzflug und flog für einige Zeit mit dem Engel.

 

Ein halbes Jahr verging.

Der Engel bemühte sich so sehr den Flugkünsten des Drachen und der Geschwindigkeit seiner Route stand zu halten. Er übte heimlich, stürzte ab, wiederholte Looping, Pirouetten und Neustart. Er lächelte trotz Schmerz, wenn der Drache ihn begleitete. Er verbarg die Narben auf seinen Flügeln und versuchte ihm Kraft zu schenken. Er wollte sich selbst die Mühe nicht eingestehen, die es ihm machte, dem Drachen gerecht zu werden.

 

Ich blicke traurig empor zu den Drachen, pflege die Narben auf meinen Flügeln und wünsche mir doch nichts mehr, als eines Tages so hoch fliegen zu können.

 

Der Engel im goldenen Käfig.

 
 
Knieend sitzt er da.
Die Hände an den Gitterstäben.
Das Köpfchen daran gelehnt.
hoffend... wartend...
 
Suchend nach der schützenden Hand
die sich liebevoll um seine Seele legt.
Phantasierend nach der gemeinsamen Realität.
wünschend... sehnsüchtig...
 
Das Herz schlägt schnell.
Glücklich, das geliebte Gesicht zu erblicken.
Die Flügel stolz gespannt.
vorfreudig... ängstlich...
 
Freiheit - schwer definierbar.
Steht die Tür doch offen.
Und doch will er nicht fort.
geborgen... sicher...
 
Und so verweilt er...
Der Engel im goldenen Käfig.
 
 
 
 

Ironie ist das amüsanteste Gesicht des Humors...

 
 
 
... nach der misslungenen EM haben Nationalstolz und Autofahnen keinen Platz mehr in unseren Leben aber in 2 Jahren ist ja WM ...
... Frau Merkel entscheidet ihren Applaus an der Reaktion ihrer Nachbarn (sie ist fast schon zu niedlich um sie tatsächlich ernst zu nehmen) ...
... die Niederlande zwingen ihre Raucher zu purem Graskonsum, in dem sie Tabak in CoffeeShops verbieten - es sei gesundheitsschädlich ...
... meine Nachbarin kauft vom Geld (mein letztes Hemd) einen Keuschheitsgürtel für ihren Mann und bezahlt den Eheberater nun mit körperlichen Diensten ...
 
 

Ums mal ganz deutlich zu sagen...

 
 
... dazu fällt mir nix mehr ein!
 
 
Auszug des google-Ergebnis "Deutschland gibt ..."
 
Deutschland gibt 15 Millionen an Palästinenser...
Deutschland sagt Afghanistan bis 2010 420 Millionen Euro Wiederaufbauhilfe zu...
Deutschland gibt 1,5 Millionen Euro für Sondergerichtshof in Sierra Leone...
...
...
 
Auszug des google-Ergebnis "Deutschland bekommt ..."
 
Deutschland bekommt Mini-GmbH...
Deutschland bekommt Büroraum-TÜV...
Deutschland bekommt nationalen Pisa-Test...
...
...
 
 
 
Ich geh jetzt mein letztes Hemd verkaufen, denn meine Nachbarin muss den Eheberater bezahlen, mit dem sie ihren Mann betrügt...
 
 
 
 
 
 

Die Geschichte mit dem Blumentopf und dem Bier

 
 
Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
 
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
 
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja".
 
Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
 
"Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, "Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen...
Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre."
 
"Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle.. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen.Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."
 
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."
 
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden im Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier"
 
Also dann, versucht eueren Topf mit Golfbällen zu erfüllen.
 
 
 

Heinrich Heine

 
Hast du die Lippen mir


Hast du die Lippen mir wundgeküsst,
So küsse sie wieder heil,
Und wenn du bis Abend nicht fertig bist,
So hat es auch keine Eil.

Du hast ja noch die ganze Nacht,
Du Herzallerliebste mein!
Man kann in solch einer ganzen Nacht
Viel küssen und selig sein.

Heinrich Heine




  Ich halte ihr die Augen zu...


Ich halte ihr die Augen zu
Und küss sie auf den Mund;
Nun lässt sie mich nicht mehr in Ruh,
Sie fragt mich um den Grund.

Von Abend spät bis Morgens früh,
Sie fragt zu jeder Stund:
Was hältst du mir die Augen zu,
Wenn du mir küsst den Mund?

Ich sag ihr nicht, weshalb ichs tu,
Weiss selber nicht den Grund -
Ich halte ihr die Augen zu
Und küss ihr auf den Mund.

Heinrich Heine


Nun sind wir online!!!



Party-Smiley

http://www.bogenschuetzen-kempten.de/

Party-Smiley



Ich bin dann mal weg...



"Das Internet raubt der Zeit das Leben"

In letzter Zeit ist viel passiert, das Internet hats möglich gemacht.

Ich durfte viele nette Menschen kennen lernen...
habe meinen Freundeskreis erweitert...
hab gelacht, geweint, diskutiert, geträumt, mich geärgert, phantasiert...
und habe auch jemanden gefunden, dem ich mein Herz geschenkt hab...

Leider musste ich auch oft genug erfahren, wieviel die schnell-lebige Onlinewelt kaputt machen kann.

Das Internet gibt jedem die Möglichkeit Hilfe zu sein und sein Wissen zu erweitern.
Es gibt jedem die Möglichkeit sich zu präsentieren und seine Suche anzupassen.
Es lässt aber auch zu, dass alltägliche Werte und Attribute neu definiert werden und macht alles ersetzbar.

In diesem Sinne werde ich mich nun erstmal für einige Zeit zurück ziehen und bin nur noch real zu erreichen.

Bis bald und lieben Gruß

Rote Rose nini Rote Rose



Es wird Zeit, Abschied zu nehmen...



Well, I never want to see you unhappy
I thought you'd want the same for me

Goodbye, my almost lover
Goodbye, my hopeless dream
I'm trying not to think about you
Can't you just let me be?
So long, my luckless romance
My back is turned on you
Should've known you'd bring me heartache
Almost lovers always do

A Fine Frenzy


... du solltest jetzt langsam gehen ...



Oberflächlichkeiten...

 

Wenn man sich mal die Seite

www.glennferon.com
(einfach mit der Maus übers Bild fahren, Ladezeiten beachten)

ansieht und dabei im Hinterkopf behält, dass die Medien unsere Ideale bestimmen, kriegt Oberflächlichkeit irgendwie einen bitteren Plazebo-Beigeschmack...

 

Alle Menschen sind gleich... einige sind gleicher...

 
 
Heute möchte ich mal einen kleinen Aufruf starten.
Es gibt ein paar Dinge, die Leben retten und an denen sich jeder von uns ohne finanzielle Belastung oder gesundheitliche Schäden beteiligen kann.
 
Blutspende:
Nächster Termin in Kempten:
03.03.2008, 15:00 Uhr - 20:00 Uhr
BRK-Haus, Haubenschloßstr. 12, Kempten
 
Knochenmarkspende:
Registieren, Post abwarten, Typisieren lassen durch 5 ml Blut
 
Organspende:
Formular ausdrucken, ausfüllen, im Geldbeutel tragen
 
 
Wer weiß, welche Schicksalsschläge uns oder unsere Lieben noch erwarten.
Nicht abwarten, bis man selbst betroffen ist.
 
 
 
 
 
 

Erde versus Menschheit

 
 
 
Ich würde sagen, klarer Punktvorteil. Es steht mindestens 1:0
 
"Die Produktion von Biosprit kann die Erderwärmung beschleunigen!"
 
...und wir denken tatsächlich immer noch, WIR hätten das Schicksal in der Hand??? Gott, sind wir eingebildet!
 
 
 

In stiller Trauer

 

 

 

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen
und wollte doch so gern noch bei uns sein.
Gott hilf uns, diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne dich wird vieles anders sein.

 

 

 

Wo Worte fehlen,
das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen,
das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass Du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.

 

 

 

Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen.

Slawisches Sprichwort

 

 

 

Angst?

 
 
Sind wir denn WAHRnehmungsgestört oder ist es einfach schon unser aller ALLtag?
 
Berlin: Sechsjährige offenbar mitten am Tag in Berliner Park missbraucht
München: Ein Mann erschießt eine Frau und verwundet die kleine Tochter vor den Augen von Passanten, bevor er sich hinrichtet
Lüneburg: Toter Säugling gefunden
Bad Reichenhall: Toter bei Explosion einer stillgelegten Tankstelle
Weltall: Asteroid schrammt an Erde vorbei
 
und ganz wichtig:

Victoria Beckham posiert nackt gegen Krebs...

so verquert ist die Welt....

 

Mein Leben und die Überholspur...


Manchmal stell ich mir mein Leben wie eine zweispurige Autobahn vor.
Auf der rechten Seite ist das geregelte Leben zu Hause. Das Tempolimit, die Rücksicht, die Routine, der Alltag...
Auf der linken Spur lebt der Ausbruch, das Unvorhersehbare, das Adrenalin, die Veränderung...

Es gibt viele Rastplätze. Dort treffen sich Menschen unterschiedlichen Alters und Lebensformen, reden miteinander, prüfen was es Neues gibt. Bilden Gruppen, schnuppern in das Leben des Andern, wechseln die Beifahrer...
Durch die Unmengen von Auf- und Abfahrten, kann man seine Richtung verändern, ein Stück zurück fahren, das Ziel ein wenig lenken.

Auf meiner Autobahn sind viele Menschen.
Einige kenne ich nicht, sie fahren nur zufällig gerade auf meiner Spur. Andere sind mir sehr wichtig und begleiten mein Leben als kleine Kolonne.
Manche überholen mich, bekannte und unbekannte Gesichter. Einige lachen über meine stetige Geschwindigkeit, andere winken vergnügt, ein paar laden mich ein, sie ab dem nächsten Rastplatz ein Stück auf der Überholspur zu begleiten.

Ich bin die meiste Zeit meines bisher beziehungsfähigen Lebens rechts gefahren. Hab mich sehr brav verhalten, vorbildlich, bin still gefolgt. Hab mich oft über den vorher Fahrenden aufgeregt. Bin teilweise tobend und schreiend in meinem kleinen Leben gesessen, aber wurde nicht gehört. Die vor und hinter mir Fahrenden dösten vor sich hin.. genossen ihre Geschwindigkeit. Stritten mit dem Beifahrer, lachten oder weinten, hatten selbst genug zu tun, beneideten oder lästerten über die links vorbei Rasenden.

Die linke Spur ist sehr unterschiedlich befahren. Manchmal ist sehr wenig los, zu anderen Zeiten bekommt man kaum die Gelegenheit sich einzureihen.
Es gibt wenige, die sich offiziell drauf trauen. Viele, die nur immer wieder kurz einen kleinen Schwank drauf wagen und auch einige, die es heimlich tun. Nachts, wenn ihnen keiner zusieht.
Ich habe sie immer beneidet, die wenigen Offiziellen... Nicht um den Mut darauf zu fahren, sondern um die Art des intensiv-exzessiven Lebens. Auch ein wenig um die Geschwindigkeit, in der sie erleben. Um die Erfahrungen, die Eindrücke, das Adrenalin.. War neidisch um die Sicherheit, mit der sie es schaffen, ihr Leben bei diesen Geschwindigkeiten in der Spur zu behalten.

Letztes Jahr hat sich mein Leben verändert. Ich bin alleine weitergefahren. Ohne Beifahrer. Auf einem Rastplatz haben wir beschlossen uns zu trennen. Nach so vielen Jahren, in denen man es gewohnt ist, sich der rechten Spur anzupassen. In denen man sich so sehr an die Unterhaltung gewöhnt hat und sich langsam als eingespieltes Team gegenseitig an den Fahrstil des andern angepasst hat, war das eine sehr neue Erfahrung für mich. Mit Beifahrer braucht man nicht sehr viele Rastplätze. Man wechselt sich ab, verlässt sich auf den Andern.

Damals bin ich noch brav weiter rechts gefahren. Ich hatte wohl auch ein wenig die Hoffnung, dass mein Beifahrer wieder zusteigen möchte und da wollte ich nicht links an ihm vorbeirasend die Gelegenheit verpassen. Ich hatte wohl auch ein wenig Hoffnung, dass sich nichts verändert. Das sich mein Leben nicht verändert. Veränderungen haben mir Angst gemacht.

Wenn man dann eine zeitlang alleine fährt und einem die sich stetig wiederholende Radiomusik dazu treibt, in Stille zu leben, fängt man langsam an, mit sich selbst zu reden. Man beginnt ein Selbstgespräch.
Anfangs hab ich es heimlich getan. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich mich im Rythmus bewege, wenn jemand auf der Überholspur vorbei gefahren ist. Ich wollte den Schein waren, dass ich einfach nur dem (stillen) Radio mitsinge. Wie sollte er es hören?
Irgendwann setzt man sich intensiver mit sich selbst auseinander. Man lernt sich richtig kennen, man lacht und weint zusammen. Man wundert sich über sich selbst, streitet mit sich, vergibt sich. Man verarbeitet Eindrücke und arbeitet endlich längst überfälliges liegengebliebenes ab. Vorbeifahrende bemerkt man nicht mehr. Man ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass man keine Zeit für andere Leben hat. Wenn man dann endlich weiß, wer einen die vielen Jahre überhaupt begleitet hat und endlich beginnt sich selbst am meisten wahrzunehmen, wird man offen.
Man wird neugierig. Auf andere. Auf diejenigen, auf der Überholspur. Auf diejenigen, die vor und hinter einem fahren. Auf diejenigen, die einem heimlich auf einer Rastplatztoilette unter vorgehaltener Hand Geschichten erzählen. Auf diejenigen, die überall Flyer verteilen und zu ihrem intensiven Leben einladen. Man traut sich dann mal alleine auf Rastplätze – unterhält sich – stets mit einem Bein im Leben um schnell wieder abhauen zu können.

Ich habe dann damit begonnen, hin und wieder einen Anhalter mitzunehmen. Stückchenweise Unterhaltung. Einblicke in andere Leben, Erzählungen von neuen Geschichten und auch immer wieder Erkenntnisse über mich selbst. Einige haben mich sehr lange begleitet, andere nur ein sehr kurzes Wegstück. Ein paar haben plötzlich andere Richtungen verlangt, wollten dass ich meine Ziele verändere. Einige haben mich sehr intensiv begleitet. Haben das Radio wieder eingeschaltet, mir neue Sender gezeigt, mit mir gesungen und getanzt.

Schließlich habe ich viel Zeit auf Rastplätzen verbracht. Habe mit denen gesprochen, die nicht mit mir reisen durften. Mit denen, die Ihr Leben bereits verplant und voll hatten. Mit denen, die gerne mit mir ausgebrochen wären und mit denen, die sich sehr wohl gefühlt haben in ihrer kleinen, festgelegten Welt.

Irgendwann bin ich das erste Mal auf die Überholspur. Heimlich, zögerlich, alleine. Ich war nicht lange dort, wollte nur mal testen. Wollte das Gefühl erleben. Es war ein interessantes Erlebnis. So frei, so grenzenlos, soviel Adrenalin.
Ich bin dann zeitweise immer geschwankt. Bin im Slalom von links nach rechts.. erleben und verarbeiten, erleben und verarbeiten.. Wieder ein paar Selbstgespräche.. und wieder erleben..
Bis ich mich verloren hatte. Ich wurde süchtig. Süchtig nach dem Neuen. Süchtig nach den Erlebnissen. Süchtig nach der Überholspur.
Ich habe begonnen, sehr intensiv zu leben. Hab nur noch links gelebt, nicht mehr verarbeitet, nur noch die nötigsten Rastplätze angefahren. Nicht um auszuruhen, sondern um neue Leben kennen zu lernen. Um neue Erfahrungen aufzugabeln, mehr Einladungen zu bekommen und zuletzt die damals von mir belächelten Flyer zu verteilen um gleich wieder auf die Überholspur zu fahren, ohne Rücksicht auf Andere. Ich hab die neidischen Blicke der Rechtsfahrenden genossen. Hab die Warnschilder ignoriert, Geschwindigkeitsratschläge belächelt.


Ich liebe mein Leben. Ich lebe weiterhin sehr intensiv. Aber ich habe bemerkt, dass es eine gesunde Mischung sein muss. Man muss sich nur selbst immer wieder die Zeit nehmen, auch mal ein Selbstgespräch zu führen. In diesem Sinne – dreht das Radio leise und steht dazu...

Ich wünsche all meinen Lesern noch ein schönes neues Jahr 2008 mit eine intensive Zeit mit sich selbst...





Wenn ein Wunsch nicht mehr ausreicht...


Kennt Ihr das Gefühl, wenn ein Wunsch nicht mehr ausreicht?
Ich meine nicht die Anzahl..
Sondern die Tatsache, dass es nicht mehr genügt, sich etwas zu wünschen und darauf zu hoffen, dass es sich vielleicht erfüllt.
Ich meine das Gefühl, dass man ein Wunder braucht.
Es fordert.
Es nur als gerecht empfindet, dass es eintritt?

Ich will, dass alles wieder gut wird.
Es war so selbstverständlich, dass alles wieder gut wird.
Ich will, dass Sie wieder gesund werden.

Ich will es einfach und ich weiß, dass ich damit nicht alleine dastehe..
Wieso komme ich mir trotzdem so vor wie ein kleines trotziges Kind das mit dem Fuß aufstampft?

Also wünsche ich doch wieder...
Gesundheit, Kraft, Mut und Durchhaltevermögen für Sie...
und hoffe weiter...




Weihnachtsgrüße


Den schönste Weihnachtsvers, den ich dieses Jahr empfangen habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Möge Dein Arm
nicht schwach werden,
wenn Du die Hand zur Versöhnung ausstreckst.
Möge Dein Fuß nicht ermüden,
wenn Du auf dem Weg zu Deinem Widersacher bist.
Aber mögen Dir die Flügel eines Engels wachsen,
wenn Du glücklich von diesem Gang
nach Hause zurückkehrst.

Vielen Dank nochmal an den Gleichgesinnten...




Pr(ä)sentbox




Stern   FROHE WEIHNACHTEN   Stern



Ich möchte Euch allen dieses Jahr ZEIT schenken...
Nicht meine Zeit...
Nicht Zeit mit mir...
Zeit für Euch...
Nehmt Euch so viel Ihr wollt aus der Pr(ä)sentbox...
Wann Ihr sie Euch nehmt, bleibt Euch überlassen...
Das Geschenk verfällt nicht...




Greift zu...


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Conny Beerwrote:
Orkut Graphics - Roses
Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen und wer sich mit den Duft begnügt, der wird ihr Dorn nicht stechen.
Orkut Graphics - Roses
Wünsche ein sorgenfreie, gesunde Woche und imer einen Sonnen stral in Deinen Herzen
Orkut Graphics - Roses
July 29
Picture of Anonymous
Dan wrote:
Ein Schatz aus Gold und Diamanten ?
Ein Lottogewinn ?
Eine Zauberfee die drei Wünsche erfüllt ?

All das bist Du...Nicht !

Aber das ist auch gar nicht weiter schlimm.
Denn Du bist und bleibst bloß eins...

Ein kleines Schäfchen, welches ich hüte und versorge. Auf unser kleinen Weide.

Bleib so wie Du bist...
Selbst der größte Schatz, der höchste Lottogewinn oder die beste Fee können nicht gegen Dich anstinken !

Ich drück mein kleines Schäfchen...

Jan. 13
jamie S.wrote:
Salute

muss echt sagen, das ihr seite mir recht gefällt.
Ganz klarer fall, solche wertvolle Personen ,die offen sind, passen in diese Welt

"Das grösste Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit."


Dec. 25
Tuliv Rueppwrote:
Joah, wieder einma sehr gelungen das gesamtbild.
Du passt in diese Welt.
Bin nach wie vor immer noch ein treuer fan.
Love your style !!!
Dec. 23
Tuliv Rueppwrote:
Ich bin ein Fan von Dir!
Love your work !
Oct. 17
Etriuswrote:
LESEZEICHEN:
http://blog.schwarzer-henker.de/
http://blog.schwarzer-henker.de/
http://blog.schwarzer-henker.de/
http://blog.schwarzer-henker.de/

Smiley mit herausgestreckter Zunge
Oct. 9
Kaiza Souziwrote:
danke für deine aufmunterung. zu meinem glück war das fahrrad, das mir gestohlen  wurde, schweine teuer. da werden jetzt zweimonatsgehälter draufgehen. ich könnt so kotzen.
Sept. 6
Etriuswrote:
Ich popel nicht !!! Smiley mit geöffnetem Mund

Danke Nadl das Du dieses überaus vorteilhafte Bild hier eingestellt hast... Smiley mit herausgestreckter Zunge
Sept. 5
Kaiza Souziwrote:
freu mich auf regelmäßige besuche von dir auf meiner seite, das mich zugleich anspornt auf meiner seite einige schönheits ops demnächts durchzuführen. hast mich schon in eine schublade einsortiert? wenn, dann gehöre ich ganz nach oben, wie unterhosen, denn die braucht man ja morgens als erstes, obwohl sie bei mir ganz unten sind. Ist dir das mit dem tollen sex wirklich passiert? dann kan ich nur sagen: "schlechter sex ist besser als gar kein sex!"das foto  mit der nr. 14 ist ganz witzig; sieht ein wenig so aus als würde er popeln
 
lg k.s.
Sept. 4
Kaiza Souziwrote:
Bin grad auf dein Space gestoßen - gefällt mir echt gut. Vor allem das Zitat, dass sich die Frauen immer den  gleichen Typ von Mann aussuchen würden. Ich hab das eigentlich immer von der anderern Seite gesehen, dass sich Männer immer den gleichen Typ von Frau unbewusst aussuchen würden. ich lass noch nen lieben gruß da ;-)
Aug. 29
denniswrote:
 hello nadine its been a while since we have heard from you hope you had fun on your vacation tell every body hello for us and that we love you all bye love opa and oma
July 29
cwowrote:
hallo meine bessere hälfte, ich bins die mutter deiner patenkinder. hab ich doch mal den langen weg durchs netz auf mich genommen und schreibe dir. erst mal grosses lob für deinen blog. es ist ja nicht so als würde ich das nicht kennen, ich glaube ich gehöre zu den wenigen menschen die ausnahmslos alles von dir wissen. aber egal. nur nochmal zur erinnerung , wenn ich als mann,also mit dem besonderem etwas, sprich "schnippi" geboren wäre, würden wir uns perfekt ergänzen auf sexuell-physischer ebene und natürlich emotionaler ebene. du bist der mensch auf erden der mich ernsthaft an eine geschlechtsumwandlung denken lässt. so für ein gästebuch eintrag war das ganz schön viel. ich lieb dich, brauche dich wie die yuccapalme wasser zum leben braucht,tausend küsse stanzerl 
May 30
Etriuswrote:
So, dann will ich "entjungfern".
 
Grüße aus dem sonnigen und sehr warmen Ruhrgebiet ins Allgäu.
Ist witzig hier in Deinem Blog zu lesen.
Freue mich über weitere spannende Einträge. :)
 
Gruß
Apr. 27